Ceres Urtinkturen |
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Die Sonne ist unser zentrales Lebensprinzip. Aus ihr entspringt die Energie, die alle Bewegung und alles Leben in der Natur ermöglicht.Wir erfahren die Sonne als Licht- und Wärmespenderin, doch es fehlen uns die Organe, um aus ihren Strahlen unseren Organismus aufzubauen und zu unterhalten. Diese Organe finden wir in den Pflanzen. Sie transformieren Sonnenlicht in organische Substanz und belebende Kraft. |
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Noch heute spielt sie in der Medizin eine bedeutende Rolle: in der Phytotherapie, in der Aromatherapie, in der Homöopathie und als "Inspiratorin" einer grossen Anzahl synthetischer Pharmaka. Heilpflanzen bilden die Basis eines grossen Spektrums verschiedenartiger Arzneimittel. Wir kennen Teedrogen, ätherische Öle, Tinkturen, Trockenextrakte in Dragées und Kapseln, spagyrische Zubereitungen, homöopathische Dilutionen usw. Aus dieser Vielfalt kristallisieren sich heute vor allem zwei Präparategruppen heraus, auf die sich das wissenschaftliche und therapeutische Interesse richtet: |
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Das Herstellverfahren
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Das Herstellverfahren bewahrt die Heilmittel-Information der frischen Pflanze in ihrer Ganzheit. Bei jedem Verfahrensschritt wird darauf geachtet, dass alle wirksamkeitsbestimmenden Faktoren der Heilpflanze, d.h. sowohl die Wirkstoffe als auch die Information und Lebenskraft, in ihrer natürlichen Ordnung bewahrt und nicht durch den Herstellungsprozess zerstört werden. So werden u.a.hochtourige Zerkleinerungsmaschinen vermieden, um die lokale Erhitzung und Oxidation des Pflanzenguts zu verhindern und um die biophysikalische Struktur (Cluster) des Pflanzensafts zu erhalten. Frische Arzneipflanzen, die den strengsten Qualitätsanforderungen entsprechen, werden in der CERES-Mühle mit Alkohol und Wasser verrieben und rhythmisch vermengt. Sie besteht aus einem hermetisch verschliessbaren Glasgefäss, das zur Aufnahme von Pflanze und Extraktionsmedium bestimmt ist. Im Inneren dieses Glasgefässes liegt das Mahlwerk in Form zweier Spiralen mit gegenläufigem Drehsinn. Die Spiralen werden durch je sieben wendeltreppenförmig angeordnete Granitkörper gebildet und greifen – ähnlich der Doppelhelix – ineinander. Durch die spezifische Geometrie der Mahlsteine entstehen bei der Drehung Reibkammern, wobei abwechselnd jeweils ein Stein die Funktion einer Reibschale ausübt und der gegenüberliegende Stein der anderen Spirale diejenige eines Pistills. So werden die Pflanzen in den sich rhythmisch öffnenden und schliessenden Mahlkammern wie in einem Mörser schonend langsam und gründlich gequetscht und verrieben. |
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